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Schlicht und einfach: Niedersachsens Wirtschaft boomt. Deutlich macht das der Sprung der IHK-Klimaindikators im vierten Quartal um sechs auf 126 Punkte.

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Rekordwerte bei der Geschäftslage wie zu Zeiten der Deutschen Einheit und beste Aussichten für 2018: Das ergab die Konjunkturumfrage der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern bei knapp 1800 Unternehmen.

Nach einer Phase kontrollierten Wachstums geht es jetzt richtig aufwärts: „Wir sehen einen stabilen Aufschwung auf breiter Basis, der für die weitere Entwicklung in diesem Jahr sehr gute Geschäfte erwarten lässt“, erklärte Dr. Horst Schrage, Hauptgeschäftsführer sowohl der IHK Hannover als auch der IHK Niedersachsen (IHKN). Denn, so Schrage, die Aussichten waren selten besser. Steigende Investitionen, zunehmende Inlandsnachfrage und ein stark expansiver Welthandel führen zu einer deutlich gestiegenen Wachstumsdynamik.

Für 2018 erwartet er ein Wachstum von 2,0 bis 2,5 Prozent und 60 000 neue Arbeitsplätze in Niedersachsen. „Unsere Wirtschaft wächst in diesem Jahr sehr viel schneller. Deshalb ist es jetzt wichtig, Planungen und Genehmigungen für Kapazitätserweiterungen zu beschleunigen und zusätzliche Fachkräfte für Niedersachsen zu gewinnen.“ Denn auch das ergab die IHK-Umfrage: Der Fachkräftemangel drückt immer mehr. Binnen Jahresfrist stieg der Anteil der Unternehmen, die darin das größte Geschäftsrisiko sehen, von 43 auf jetzt 57 Prozent und verdrängte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (44 %) auf Platz zwei.

Die aktuell gute Situation der niedersächsischen Wirtschaft in Zahlen: Insgesamt beurteilen 46 Prozent der Unternehmen (Vorquartal: 40 %) die Lage als gut, etwas mehr als 49 Prozent sind zufrieden und nur fünf Prozent (Vorquartal: 6 %) sind nicht zufrieden. Eine so breite Zufriedenheit mit der aktuellen Geschäftslage habe es seit über 30 Jahren nicht gegeben, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. Und auch angesichts dieser schon guten Ausgangslage haben sich die Erwartungen nochmals verbessert: 25 Prozent (Vorquartal: 22 %) der Unternehmen rechnen mit einer weiteren Verbesserung, 64 Prozent sehen keine Veränderung und nur 12 Prozent (Vorquartal: 14 %) eine ungünstige Entwicklung.

Schrittmacher ist die Industrie mit mehr Schwung bei den Auftragseingängen und einem Auftragsbestand auf dem höchsten Niveau seit der Wiedervereinigung: „Hervorragende Perspektiven für 2018“, erklärte Schrage bei der Vorstellung der Konjunkturzahlen Mitte Januar in Hannover. Die Bauwirtschaft an der Kapazitätsgrenze, das Verkehrsgewerbe geschoben von der boomenden Industrie, mehr als 60 Prozent der Dienstleistungsunternehmen sind aktuell zufrieden. Nur der stationäre Einzelhandel bricht aus diesem positiven Bild aus: Hier gibt es Sorgen, getrieben von der Entwicklung in vielen Innenstädten und der weiter drückenden Online-Konkurrenz.

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