Mit dem Klavierhaus Döll verlässt ein traditionsreiches, inhabergeführtes Unternehmen die hannoversche Innenstadt: Solche Nachrichten werden in Zeiten, in denen die städtischen Handelsstandorte ihre Zukunft suchen, besonders aufmerksam beobachtet. Nach 66 Jahren sei man aus dem Standort an der gerade neu gestalteten Schmiedestraße „herausgewachsen“, sagt Ariane Jablonka, die geschäftsführende Gesellschafterin des Klavierhauses. Die wirtschaftliche Übergangsphase sei, nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Veränderungen in der City, ein ziemlicher Kraftakt gewesen. Neuer Standort ist ab Februar der hannoversche Stadtteil List. Dort will Jablonka Kultur und Geschäft verbinden, etwa mit einem Konzertprogramm oder Ausstellungen.

 

 

 

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