Anfang des Jahres hat die WohnRaum Niedersachsen GmbH ihre Tätigkeit aufgenommen. Seit dieser Woche steht mit Sylva Viebach nun auch die Geschäftsführerin fest. Die 54-Jährige wird die Position am 1. Mai dieses Jahres antreten.

Die studierte Hochbauingenieurin ist seit 2014 Geschäftsführerin der LIEMAK Immobilien GmbH und der AHK Grundbesitzgesellschaft mbH, zweier Tochtergesellschaften der Klosterkammer Hannover. Zuvor war sie in unterschiedlichen Positionen mit Projekt-, Leitungs- und Ergebnisverantwortung sowohl im öffentlichen als auch privatwirtschaftlichen Immobiliensektor tätig.

„Die aktuellen Entwicklungen am Wohnungsmarkt zeigen, dass wir mit unserer Gesellschaft genau zum richtigen Zeitpunkt an den Start kommen. Der Bedarf war nie größer. Die Besetzung der Geschäftsführung ist jetzt der nächste wichtige Schritt für den erfolgreichen Aufbau der WohnRaum Niedersachsen GmbH“, so der niedersächsische Bauminister Olaf Lies zur Berufung Viebachs. „Für die Aufgabe haben wir eine erfahrene Führungskraft aus der Immobilienbranche gesucht, die sowohl fachlich qualifiziert ist, als auch über hervorragende Managementqualitäten verfügt. Mit Sylva Viebach konnten wir eine Frau für die Spitze der WohnRaum Niedersachsen gewinnen, die darüber hinaus auch in der Branche ausgezeichnet vernetzt ist.“

Hintergrund

Die Wohnungswirtschaft ist derzeit mit außerordentlich schwierigen Rahmenbedingungen konfrontiert. Die Neubauzahlen gehen zurück, gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Wohnraum – vor allem im bezahlbaren Segment. Das Unternehmen soll die Entstehung von neuem und bezahlbarem Mietwohnraum in Niedersachsen fördern. Die „WohnRaum Niedersachsen GmbH“ ist per Haushaltsbeschluss mit einem Startkapital von 100 Millionen Euro ausgestattet. Nach der rechtsformalen Gründung der WohnRaum Niedersachsen GmbH am 14. Dezember erfolgt derzeit der administrative Aufbau der Gesellschaft durch den von der Landesregierung mit der Interimsgeschäftsführung beauftragten Uwe Meyer. Sylva Viebach wird bereits vor ihrem offiziellen Eintritt am 1. Mai bei organisatorischen und strukturellen Entscheidungen eingebunden werden.

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